
Landwirtschaft in den Reußenkögen
Die Landwirtschaft bildet in der Gemeinde Reußenköge – auch im 3. Jahrtausend - die wesentliche, wirtschaftliche Grundlage der dort lebenden Menschen.
Die bäuerlichen Familienbetriebe nutzen den fruchtbaren Marschboden der Köge zum Ackerbau.
Es wird überwiegend Winterweizen, Wintergerste und Rapsanbau betrieben – in geringerem Umfang werden auch Kartoffeln, Zuckerrüben und Gemüse angebaut.
Die wenigen Grünlandflächen werden durch Rinder, die Außendeiche und Vorlandflächen - soweit noch erlaubt - durch Schafhaltung genutzt.
Die z.T. stattlichen Wirtschaftsgebäude – die früher zur Lagerung der Ackerfrüchte dienten – werden überwiegend durch Sauen-, Schweine- und Rindermast genutzt.
In den 6 Kögen der Gemeinde wirtschaften z.Z. noch 27 landwirtschaftliche Betriebe, davon 3 mit ökologischem Landbau. Damit hat sich die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe in der Gemeinde Reußenköge – entsprechend der Entwicklung in Nordfriesland als auch der im Land Schleswig-Holstein - in den letzten 20 Jahren halbiert.
Die durchschnittliche Betriebsgröße ist somit deutlich angestiegen und liegt heute bei über 100 ha, mit einer Bandbreite von 30 bis 320 ha.
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